Gewinn durch physikalisches Gesetz

Das Grundprinzip von Gewinntrend lautet:  Nur im Markt, wenn starker Trend! 

Dies wird erreicht mit dem physikalischen Gesetz der Überlagerung von Wellen. So wie zwei Wellen im Meer sich gegenseitig verstärken oder neutralisieren können, so können sich auch Kursbewegungen gegenseitig verstärken (wenn ihre Amplituden in die gleiche Richtung gehen) oder sich gegenseitig vermindern (wenn ihre Amplituden gegeneinander laufen). Natürlich gibt es an der Börse keine harmonischen sinusförmigen Schwingungen, aber dieser vereinfachende Vergleich kann das Prinzip gut erklären. 

 

Für langfristige Investoren an den Aktienmärkten sind die mehrjährigen Schwingungen von Hausse und Baisse entscheidend. Deren Verhalten hat Arthur Merrill in seinem Buch "Filtered Waves" seit 1897 untersucht. Die 20 Bull Markets in den USA hatten im Durchschnitt eine Dauer von 29 Monaten, und die 20 Bear Markets dauerten 19 Monate. Die Summe von 48 Monaten deckt sich exakt mit dem berühmten US-Präsidentschafts-Zyklus. Der langfristige Aufwärtstrend  besteht meistens aus  5 (oder 7) mittelfristigen Trends und der  langfristige Abwärtstrend  besteht  meistens aus 5 (oder 3) mittelfristigen Trends. 

 

Diese Überlagerung von langfristigem und mittelfristigem Trend an der Börse kann mit dem folgenden Bild einer Interferenz von 2 Wellen deutlich dargestellt werden. Die rotbraune Welle mit 100 Hz stellt die langfristige Schwingung von Hausse und Baisse dar. Die grüne Welle mit 500 Hz stellt die mittelfristige Schwingung dar und schwingt 5-mal so schnell wie die andere Welle. Überlagert man nun beide Wellen, so erhält man deren gesamte Schwingung wie auf dem unteren Bild mit der blauen Welle dargestellt.

Abb.6: Überlagerung von 2 Schwingungen mit unterschiedlicher Frequenz

 

 

Übertragen auf die Aktienmärkte bedeutet das:

1. Wenn der mittelfristige Trend und der langfristige Trend beide nach oben gerichtet sind, dann gibt es an den Börsen eine starke Aufwärtsbewegung.

2. Wenn dagegen beide Trends nach unten laufen, so entsteht an den Märkten eine (starke)  Abwärtsbewegung.

3. Ist jedoch einer der zwei Trends aufwärts gerichtet und der andere abwärts, dann vermindern oder neutralisieren sich die Schwingungen, so dass die Kurse in geringen Bewegungen seitwärts tendieren.

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